Über einen theoretischen Input in Form eines Vortrages bekommen die Teilnehmenden Informationen zum Medium, lernen beispielsweise die Altersfreigaben bei Spielen kennen und werden in Gesichtspunkte des Jugendschutzes eingeführt.
Positive Seiten für die Eltern
Der so gewonnene Einblick soll Eltern ermutigen, sich mit den Themen der Kinder und Jugendlichen auseinander zu setzen und ein Verständnis für ihre Freizeitbeschäftigung zu entwickeln. Dabei geht es nicht darum, Eltern von Computerspielen zu überzeugen, sondern ihnen Grundlagen für eine medienpädagogische Auseinandersetzung zu vermitteln. Nur so können sich Eltern positionieren und sich mit ihren Kindern argumentativ austauschen. Vielfach ist den Eltern nicht bewusst, welche Kompetenzen ihre Kinder aufweisen, um in den Spielen gut zu sein.
Die Eltern-LAN-Party bietet gleichzeitig einen Raum des Austausches. Eltern können untereinander von ihren Erfahrungen berichten, diskutieren und somit neue Ideen zum Umgang mit den Computerspielen am eigenen Rechner sammeln.
Technik
Bei der Organisation einer LAN-Party ist zu berücksichtigen, dass sehr leistungsstarke Rechner benötigt werden, das Equipment zum Vernetzen der Rechner vorhanden sein muss und auch entsprechende Spiele zur Verfügung stehen müssen. Für das Projekt, das von der Landesstelle Jugendschutz 2007 durchgeführt wurde, konnte auf die Gamesession Hannover zurückgegriffen werden.
Bewerbung
Es ist wichtig, die Eltern-LAN-Party vorher möglichst wiederholt anzukündigen und den Verteiler breit zu streuen, um viele Interessierte zu erreichen. Mit Einladungsflyern und Plakaten, die einen kurzen Hinweis auf die Veranstaltung und den Hintergrund geben, kann die Veranstaltung beworben werden. Diese können an Schulen, Bildungsstätten und anderen öffentlichen Orten verteilt bzw. aufgehängt werden. Wichtig ist zudem eine Mitteilung / Ankündigung in der (regionalen) Presse. Kooperationspartner vor Ort können unterstützend sein.