Eltern kennen sich in der Regel wenig in der Computerspielewelt ihrer Kinder aus. Sie sollten sich aber mit Computerspielen auseinandersetzen, um Kinder bei ihrem Medienkonsum begleiten und sie zu kritischen Nutzern erziehen zu können.

Ablauf einer Eltern-LAN-Party
Eltern erhalten auf einer LAN-Party die Möglichkeit, Computerspiele selbst auszuprobieren, um so zu erkennen, was Kinder und Jugendliche an Computerspielen faszinierend finden. Dafür stehen Spiele verschiedener Altersfreigaben und verschiedener Genres zur Verfügung. Die Eltern benötigen keine Vorkenntnisse, nur den Mut, sich an die Spiele heranzuwagen. Über einen theoretischen Input in Form eines Vortrages bekommen die Teilnehmenden Informationen zum Medium, lernen beispielsweise die Altersfreigaben bei Spielen kennen und werden in Gesichtspunkte des Jugendschutzes eingeführt.

Positive Seiten für die Eltern
Der so gewonnene Einblick soll Eltern ermutigen, sich mit den Themen der Kinder und Jugendlichen auseinander zu setzen und ein Verständnis für ihre Freizeitbeschäftigung zu entwickeln. Dabei geht es nicht darum, Eltern von Computerspielen zu überzeugen, sondern ihnen Grundlagen für eine medienpädagogische Auseinandersetzung zu vermitteln. Nur so können sich Eltern positionieren und sich mit ihren Kindern argumentativ austauschen. Vielfach ist den Eltern nicht bewusst, welche Kompetenzen ihre Kinder aufweisen, um in den Spielen gut zu sein.

Die Eltern-LAN-Party bietet gleichzeitig einen Raum des Austausches. Eltern können untereinander von ihren Erfahrungen berichten, diskutieren und somit neue Ideen zum Umgang mit den Computerspielen am eigenen Rechner sammeln.